FSV Preußen Bad Langensalza – SV Blau-Weiß 91 Bad Frankenhausen 2:0 (0:0)
KEIN SPIELGLÜCK IM STADION DER FREUNDSCHAFT
Am vergangenen Samstag gastierte unsere erste Männermannschaft beim FSV Preußen Bad Langensalza. Beide Teams kennen sich schon seit einigen Jahren, testeten des Öfteren gegeneinander und trennten sich im Hinspiel mit einem 1:1 voneinander. Eine weitere Gemeinsamkeit: beide Teams sammelten in den vergangenen beiden Wochen wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, feierten zwei Siege. Dabei gelang der Frankenhäuser Elf ein historisch torreicher Sieg gegen Meiningen und den Preußen seit zehn Jahren erstmals ein Erfolg in Geraberg.
Es war also alles angerichtet für ein spannendes Kurstädter-Duell auf einem gut präparierten Grün im Stadion der Freundschaft.
Die erste Halbzeit gehörte der Elf von Alexander Ludwig, die den FSV über 45 Minuten hinweg spielerisch komplett im Griff hatte. Diese spielerische Überlegenheit zeichnete sich aber hauptsächlich durch dominanten Ballbesitz aus, ohne, dass man sich viele zwingende Torchancen erarbeitete. So waren es Abschlüsse von Jerome Riedel und Justin Helbing, die die erste Viertelstunde auf dem Feld prägten. Die Preußen näherten sich wenig bis kaum dem Tor von Christopher Sünkel, der im ersten Durchgang nicht einmal entscheidend eingreifen musste.
Auf der anderen Seite sah das schon anders aus. Nach einem Zuspiel von Carsten Kammlott landete der Ball bei Kevin Weber. In dieser Szene konnten sich die Preußen bei ihrem starken Rückhalter J. Patzer bedanken, der den Ball in letzter Sekunde an die Latte lenkte. (17’)
Die Partie plätscherte weiter vor sich hin. Die Gäste waren bemüht sich dem Strafraum der Preußen zu nähern, fanden dort auch ab und an einen Abschluss, der jedoch ungefährlich blieb. So ging es nach chancenarmen 45 Minuten in die Kabine.
Aus dieser kamen die Gastgeber deutlich besser. Direkt nach dem Seitenwechsel setzte man einen Kopfball knapp neben das Tor der Frankenhäuser und damit ein erstes Ausrufezeichen. Beide Teams versuchten nun mehr gefährliche Strafraumszenen zu kreieren. Dabei blieb es dabei, dass die Frankenhäuser mehr Ballbesitz hatten, aber eben auch dabei, dass man sich nicht belohnte.
In der 63. Spielminute kam es also wie es kommen musste: nach einer Ecke schraubte sich N. Dolzer am höchsten und lenkte den Ball per Kopf ins Tor – zur hochumjubelten Führung für die Preußen. Die Gäste ließen nicht nach, ein Freistoß von Jerome Riedel kam gefährlich aufs Tor der Preußen. Torhüter Patzer konnte den Ball nicht festhalten und hatte Glück, dass er zur Ecke klärte.
Die Elf von Alexander Ludwig lief dem Rückstand weiter hinterher. Die beste Chance den Ausgleich zu markieren hatte Erik Schneider in der 84. Spielminute, die auch für den größten Aufregen sorgte. L. Schack rettete seine Elf auf der Linie, nutzte dafür aber seine Hand, was unserer Meinung nach, einen Elfmeter für unser Team bedeutet hätte. Dem Unparteiischen reichte die Position der Hand allerdings nicht aus, sodass diese Szene lediglich eine Karte für Co-Trainer Marcus Bödger mit sich bringen sollte.
Als die Gäste dann mehr und mehr aufmachten, spielten die Preußen letztlich noch einen Konter zu Ende und erhöhten auf 2:0. (90’) Der eingewechselte Tino Auerbach hätte nach einer Ecke noch einmal verkürzen können, das hätte letztlich aber nur Ergebniskosmetik dargestellt.
Somit unterliegt man beim FSV in einem typischen Unentschieden-Spiel und muss vor heimischer Kulisse gegen den SV Neustadt/Orla zur alten Heimstärke zurück finden, damit der Abstand auf das untere Tabellendritte nicht weiter schmilzt.
Anstoß ist am Samstag um 14:00 Uhr.
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