Konrad, auch für dich ging es im Sommer von Nordhausen nach Bad Frankenhausen. Guckt man sich deine Vita an, so kannst du ja schon auf viele höherklassige Mannschaften blicken, für die du die Schuhe geschnürt hast. Jeder Verein steht da sicher für sich: was macht Bad Frankenhausen aber so besonders?
Konrad: „Besonders an Frankenhausen ist für mich das Gefühl, dass der gesamte Verein ein einziges großes Team ist. Vom Vorstand über die Mannschaft und allen Helfer bis hin zu den Fans – hier zieht wirklich jeder an einem Strang. Ein kleiner Verein, aber mit einer enormen gemeinsamen Leidenschaft.“
BW91: Wir haben gehört, dass du dich hier unheimlich wohl fühlst – was hat dich in Bad Frankenhausen am meisten überrascht?
Konrad: „Ja, ich fühle mich hier wirklich sehr wohl. Wir sind eine richtig geile Truppe, in der ich mich mit jedem Einzelnen super verstehe. Unser Anspruch ist es, jedes Wochenende attraktiven und guten Fußball zu spielen – und das gelingt uns Öfters auch sehr gut. Genau das ist für mich extrem wichtig und der Hauptgrund, warum ich mit so viel Spaß und Motivation immer wieder Gas gebe. Das ist so ein richtiger Wohlfühlfaktor.“
BW91: Zum Sportlichen: Wie schätzt du die Hinrunde ein? Mit deinem Tor in der Verlängerung in Geraberg, hast du auch maßgeblichen Anteil zum bisherigen Pokalerfolg.
Konrad: „Die Hinrunde schätze ich insgesamt positiv ein. Wir sind mit dem Spiel gegen Jena sehr stark und für Viele wahrscheinlich unerwartet gestartet und haben uns vor allem zu Hause in einen richtigen Flow gespielt. Klar haben wir auch Punkte liegen lassen, aber trotzdem können wir mit der Hinrunde zufrieden sein. Jetzt gilt es, das Ganze zu bestätigen und auch in der Rückrunde da weiterzumachen, wo wir zuletzt zuhause gegen Bad Langensalza aufgehört haben. Das Pokalhalbfinale was auf uns wartet, ist natürlich noch ein ganz besonderes anstehendes Highlight. Dass ich mit meinem Tor dazu beigetragen habe, freut mich natürlich unheimlich. Jetzt freuen wir uns auf einen attraktiven Gegner.“
BW91:Was hast du über den Verein gelernt, was man von außen nicht sieht?
Konrad: „Gelernt habe ich, dass ein Verein, der nach außen vielleicht klein und unscheinbar wirkt, fußballerisch, organisatorisch und vor allem menschlich oft besser aufgestellt ist als so mancher größere Verein. Ich kann nur betonen, dass das hier alles wirklich sehr viel Spaß macht, ganz unabhängig vom sportlichen Erfolg, auch neben dem Platz.“
Wer ist dein Sitznachbar in der Kabine – und warum passt das?
Konrad: „Meine Sitznachbarn sind Lenny und Peet. Da Peet leider noch verletzt ist, sitze ich aktuell auch nicht weit von Stefan entfernt. Da ist von Geschichten aus Stefans Jugend bis hin zu Lennys HSV alles dabei – es wird also nie langweilig.“
BW91: Wir sagen vielen Dank Konrad! Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg im Frankenhäuser Trikot und eine verletzungsfreie Zeit!